Jetzt geht’s los! Ich hatte ja schon angekündigt, dass es hier bei Women on Wheels zukünftig nicht nur um Autos gehen soll. Sondern um Geschichten. Digitale Geschichten. Von und mit Frauen. Denn ich hab noch ein anderes Thema, das mich zunehmend beschäftigt: Die Digitalisierung. Ich will wissen, was sie mit uns macht. Und ich bin neugierig, wo es hin geht. Ich will erfahren, was Ihr darüber denkt. Und ich werde mit Frauen sprechen, die diese Digitalisierung mit auf die Straße bringen.

Heike Scholz

Heike Scholz am Steuer

Ich freu mich wie Bolle, dass Heike Scholz meine erste Gesprächspartnerin zu diesem Thema ist. Denn Heike hat schon immer die Zukunft im Blick. Seit 2006 schreibt und spricht sie in ihrem Blog Mobile Zeitgeist über Chancen und Möglichkeiten mobiler Technologien, zwar B2B, aber immer mit Blick auf die Menschen, die es betrifft.

Ich hab sie in Hamburg mit dem Audi TT abgeholt, ihr das Steuer überlassen, und dann haben wir auf dem Weg zum Zollenspieker Fährhaus über die Digitalisierung geredet. Und über neue Verkehrskonzepte, den Individualverkehr und die Stadt der Zukunft. Und über ihre 1200er Bandit.

Herzlich Willkommen also beim ersten Women-on-Wheels Video-Podcast!

Es hakt und wackelt noch ein bisschen, und der Sound hat auch noch Optimierungspotential, aber hey: Es ist eben ein erstes Mal 🙂

Links zu Heike Scholz

Heike Scholz

Neugierig geworden auf Heike? Auf ihrer persönlichen Seite erfahrt Ihr alles über die Mobilista, Bloggerin und Speakerin.
Seit 2006 bloggt Heike Scholz über das Leben mit Smartphones. Auf Mobile Zeitgeist informiert sie über die Möglichkeiten des mobilen Internets für Handel und Unternehmen.
Ihr neues Projekt dreht sich um die Zukunft des Einkaufens. Wie muss der lokale Handel sich verändern, welche Chancen bietet ihm die Digitalisierung, um nicht von den großen Playern abgehängt zu werden?

Links zu Themen aus dem Video

Heike erzählt im Videocast von MOIA. MOIA will ein urbanes Unternehmen sein, das neue Mobilitätskonzepte voran treiben will, die das bewegte Leben in der Stadt entspannter und unmittelbarer macht. WIE sie das anstellen wollen, habe ich ehrlich gesagt bei der Lektüre ihrer Homepage nicht entschlüsseln können. Wir dürfen gespannt bleiben.
Die Idee sich von jedem Ort der Erde aus in einem gemeinsamen virtuellen Raum zu treffen ist so alt wie das Holodeck der Enterprise und wurde oft zitiert, zum Beispiel in den Kingsman-Filmen. Microsoft arbeitet daran dieses Konzept zu realisieren und nennt es Holoportation.

Kingsman - Holoportation

Szenenbild aus dem Film “Kingsman – The Secret Service”

Heike spricht vom ortsunabhängigen Arbeiten, das dank der Digitalisierung heute möglich ist und Arbeiten per “Fernbedienung” möglich macht – ganz egal an welchem Ort der Erde man sich befindet, solange er über eine schnelle und zuverlässige Verbindung zum Internet verfügt. Hier gibt es dazu mehr Informationen auf Wikipedia. Wer mehr darüber wissen möchte, kann auch Mitglied der Facebook-Gruppe Digitale Nomaden werden und sich dort informieren.
Jack ist ein Audi A7, der als Forschungsträger für das autonome Fahren auf Autobahnen eingesetzt wird. Das Video und meinen ausführlichen Artikel zu meiner Fahrt mit Jack findet Ihr hier im Audi-Blog.

Forschungsträger Audi A7 Jack

Meine Begegnung mit dem autonomen Jack.

Sorry, da ist mir ein Fehler unterlaufen. Im Video ist gegen Ende die Rede vom Hyperloop. Das ist die Idee eines Tunnels, in dem – durch das darin bestehende Vakuum widerstandsarm – mit atemberaubender Geschwindigkeit Magnetschwebebahnen hindurch flitzen sollen. Das Konzept haben wir schon in vielen Science-Fiction-Filmen gesehen. Auf Elon Musks White Paper zu diesem Konzept geht der Name Hyperloop zurück. Inzwischen gibt es einige Umsetzungskonzepte dazu, wie zum Beispiel beim niederländischen Unternehmen Delft Hyperloop, das seine Vision hier im Video skizziert. Wir reden an dieser Stelle aber über ein anderes Konzept, nämlich dem Tunnel der Boring Company.
Elon Musks Boring Company hat vor etwas über einem Jahr das Konzept dieser Tunnel vorgestellt, die man mit dem eigenen Fahrzeug über Aufzugschlitten erreicht, die im Untergrund dann emissions- und staufrei längere Stadt-Strecken überwinden, wie zum Beispiel von der Innenstadt an den Stadtrand. Von dort kann man dann – ohne auf Anschlüsse angewiesen zu sein, mit dem eigenen Fahrzeug individuell weiter fahren.

Und was ist jetzt mit dem Audi TT?

Gemach! Mehr zum tangoroten Audi TT erzähle ich Euch demnächst auf diesem Blog 😉

Audi TT Heck