E s war eine Einladung mit Augenzwinkern: Als die Ladies aus der Audi-Kommunikation mich zu einer Fahrzeugvorstellung einluden, die unter dem Motto “Männersache” laufen würde, ahnte ich schon, dass es interessant wird. 😉

Und so ging es nach Benimantell in der Provinz Alicante in Spanien, einem Ort in einer wildschönen Gegend, der so klein ist, dass er nicht mal einen Wikipedia-Eintrag hat. Der aber so traumhaft liegt, dass er ein außergewöhnliches Hotel beherbergt: Das Vivood Landscape Hotel, bei dem jedes Zimmer mit Bad (und teils Pool!) ein eigenes kleines Haus ist. Liegt man hier im Bett, schaut man durch die großen Panoramafenster in die zerklüftete bergige Landschaft. Und man sieht nichts anderes außer Himmel und Landschaft, fast so, als würde man in einem Baumhaus wohnen.

Survival-Tipps am Lagerfeuer

Es dämmerte bereits, als wir uns unten am Restaurant trafen, wir Teilnehmer und das Audi-Team. Für einige Herren, die sich schon über meine Teilnahme an der “Männersache” irritiert gezeigt hatten, gab es eine weitere Überraschung: Auch das Expertenteam von Audi, das uns am Lagerfeuer zur Eigenschaftenentwicklung des neuen SQ5 briefte, war nicht nur kompetent, sondern ebenfalls weiblich.

Unten am Restaurant mit Infinity-Pool stand einer der Audi SQ5, mit denen wir am folgenden Tag die Gegend erkunden würden. Am Heck aufgebaut das Audi-Zelt, davor ein Lagerfeuer, an dem uns Survival Trainer Fede zeigte, wie man Feuer mit Autobatterien und einem Bleistift macht (ja, ich dachte auch sofort an MacGyver 😀 ), und uns auf den kommenden Tag vorbereitete: Wir würden klettern.

Okay, dachte ich, dass letzte mal geklettert bin ich vor 20 Jahren und vor 20 Kilogramm, aber hey, der Mann wird schon wissen, was er uns zutrauen kann.

Von Bergziegen in den Wolken und Felswänden

Am nächsten Morgen starteten wir mit dem Sonnenaufgang mit unseren SQ5-Bergziegen in die Berge der Umgebung. Unser erstes Ziel war eine Steilwand, die unser Klettercoach für uns entdeckt hatte. Ein Klacks für jeden erfahrenen Kletterer, zumal wir einen Weg nach oben nahmen, bei dem wir uns nicht mal sichern mussten. Ein Spaziergang.

Klettern und Beten

Klettern und Beten, dass ich nicht auf den Kollegen falle.

Bis auf das letzte Stück. Fede sicherte Benjamin Brodbeck von Automativ, mit dem ich an diesem Tag ein Team bildete, und mich. Und ich hatte ehrlich gesagt eine Scheißangst, auszurutschen und den Kollegen mit in die Tiefe zu reißen.

Erstaunlicherweise kamen wir beide sicher und gesund oben an. Nur, um dann – jeder für sich – gleich wieder abzusteigen. Mein Seil für den Abstieg war unten an der Felge des SQ5 gesichert, aber darum machte ich mir die wenigsten Sorgen.

Es gibt da diesen einen kleinen Moment, an dem man denkt: “Was zur Hölle tue ich hier eigentlich??!” Aber sobald man es über die Kante geschafft und ausgeblendet hat, dass man sich bei einer falschen Bewegung die Knie zerschmettern oder die Zähne ausschlagen kann, macht es einen Riesenspaß, sich in solch endschöner Kulisse abzuseilen.

Doch Nebel verzögerte unsere Anreise. Nicht, weil er uns die Sicht versperrte. Sondern weil er uns im Spiel mit der Sonne eine faszinierende Fotokulisse bot, für die wir immer wieder stehen blieben. Es war fast mystisch, und die Gegend ist unbedingt eine weitere Reise wert. Hoteltipp: Das Vivood Landscape Hotel. Mit viel Liebe zum Detail von sehr lieben Menschen geführtes Hotel, das aus vielen kleinen Zimmer-Häusern – zum Teil mit Außenpool – besteht.

Update: Inzwischen ist das Video der #Männersache fertig, und es gibt noch ein paar Fotos, bei denen ich ein wenig in den Seilen hänge 😉

Herzlichen Dank an Alexander Schraufstetter und Daniel Wollstein für die sensationellen Fotos, die alles so spektakulär aussehen lassen, wie es sich anfühlte  unseren Klettercoach Fede.

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Fabrizio Oriani, Gentlemen swear daily
Spanish Rides with Audi A8 & SQ5